Sonntag, 18. März 2012

#SampleSunday-Leseprobe aus Violas Wahnsinnslover

Diese Stimme. Die Worte schossen kreuz und quer über meine Haut und durch meinen Körper und verglühten in meinem Innern. Lippen, Herz, Möse, ein einziges Flammenmeer.
Seltsamerweise gefiel mir seine obszöne Sprache, auch wenn sie vorher für mich undenkbar gewesen war. Schon das Wort Weib war die höchste Beleidigung in den feministischen Kreisen, die auf mich Einfluss hatten. Aus Bernds Mund klang Weib wie eine Liebeserklärung.
Saftige Lippen, die sich auf meinen süchtigen Mund pressten, flinke Hände, die schon betretene Pfade wieder begingen. Seine Finger zogen Schleifen über meine Haut und über die Brüste. Fingerspitzen umkreisten die Warzen, kitzelten und kniffen sie sanft, bis sie sich hart aufrichten. Er schob eine Hand in den Slip und zog ihn über die Hüften nach unten. Finger glitten durch die feuchte Wärme, die aus den Tiefen quoll. Sie bewegten sich mit Druck durch die gesamte Vulva. Sie kreisten ein, zupften, schoben zusammen und zogen erst ausladende, dann immer engere Spiralen, während unser Atem laut, schnell und flach wurde.
Ich fühlte bereits den nächsten Orgasmus nahen, als er mich auf sich zog. Ich kniete über ihm, er bewegte die Schwanzkuppe in meiner Spalte hin und her. Das Kribbeln in mir steigerte sich, während der Schwanz sich tief in mich bohrte und bis zum Anschlag in mir versank. Wir sahen uns in die Augen, rangen nach Atem, und sein Gesicht verzog sich vor schmerzlicher Lust. Ich spürte überall einen Teil von ihm. Auf meinen Brüsten. Auf meinem Hintern. In meinem Mund. In mir, wo er die letzte Kraft bündelte und mir sein Becken entgegenstemmte. Als uns der Orgasmus überrollte, schrien wir. Als gäbe es nur noch uns und niemanden sonst.