Montag, 12. November 2012

Leseprobe - Triambolage



»Hat Sylvie dir auch einen …?« Gina setzte sich in den Sessel und umklammerte die Knie mit den Händen.
»Geblasen? Nein, das war absolut tabu für uns«, antwortete Toni. Er fühlte sich unwohl. Seit Tagen versuchten er und Gina miteinander auszukommen. Sie hatte sich vorübergehend in ihre Wohnung zurückgezogen, schlief dort und war jetzt bei ihm, weil sie ins Kino wollten.
Ständig gab es nur ein Thema. Sylvie.
»Anal?«, bohrte sie weiter.
Toni horchte auf und zog die Stirn in Falten. »Was stellst du für Fragen? Nein, haben wir nicht.« Es war nicht einmal gelogen. Die Massage zählte nicht als Fick. Und die würde er Gina verschweigen.
»Hattest du schon mal eine, die Analsex mochte?« Sie rutschte tiefer in den Sessel, drehte sich und ließ die Beine lässig über die Lehne hängen.
»Wie kommst du jetzt darauf?« Toni wunderte sich nur noch. Wollte Gina eine Liste abarbeiten? Blow-Job? Analsex?
Aber das Stichwort genügte, um einen Impuls direkt ins Zentrum der Lust zu senden und die Erinnerung an Sylvies Massage zu wecken. Er war nicht sicher, ob die irgendwann irgendwas toppen konnte.
»Ich möchte das mal mit dir ausprobieren. Ich will alles kennenlernen. Alle Stellungen. Alle Varianten. Alles.«
»Wenn du wirklich willst, aber nicht nur mir zuliebe«, sagte er.

Triambolage bei Amazon
Toni stellte sich hinter sie und ließ beide Arme zu ihren Händen hinuntergleiten, um sie mit seinen zu verflechten und dann hochzuziehen. Sie genoss es, aber dennoch spürte sie das stechende Brennen in der Herzgegend, als sie an Toni und Sylvie dachte. Das beklemmende Gefühl schnürte ihr den Brustkorb zu.
Gina löcherte ihn weiter. »Ménage à trois? Würde dir das gefallen?«
Unglaublich. »Warum fragst du so einen Mist, verdammt noch mal? Ich habe vor dir nichts Aufregendes beim Sex erlebt. Glaubst du, jeder steht auf Dreier?«
»Ich habe es nur gelesen. Zwei Frauen, ein Mann. Den Männern gefällt das angeblich, es sind ihre geheimen Wünsche.«
»Und deswegen musst du sie gleich erfüllen? Es gehören immer zwei, nein drei dazu. Nur wenn alle wollen, bringt das was. Und kein Mann wird sterben, wenn er nie einen Dreier hatte. Fantasie und Wunsch, Realität und Erfüllung sind nicht immer ein und dasselbe.«
»Ich wollte wissen, ob du dir das schon mal vorgestellt hast.«
Sie brachte ihn in Bedrängnis. Natürlich stellte er sich vor, mit Gina und Sylvie Sex zu haben. Seit Sylvies Besuch war die Gier danach kaum auszuhalten.
»Gina, sei einfach Gina. So wie ich dich liebe. Versuche nicht, Venus oder Vamp zu sein oder Sylvie zu kopieren. Zwischen ihr und mir, das war nur sexuell. Bei dir ist es stärker. Was soll ich mit zwei Frauen, die identisch sind? Gerade weil ihr verschieden seid, liebe ich euch.«
»Du liebst sie?«
 

Freitag, 2. November 2012

... und noch eine Leseprobe zur Nacht



Toni merkte, wie der peitschende Rhythmus auch bei ihm zu einer Erregung führte, die er so nicht kannte. Einer Ekstase ähnlich. Sie füllte den gesamten Körper aus und leerte den Kopf völlig.
Sie standen sich gegenüber, öffneten die Augen und umarmten sich. Ihre Blicke begegneten sich und waren ein gegenseitiges Versprechen von Leidenschaft. Er zog mit den Zähnen langsam den Reißverschluss ihres Kleides herunter. Jeder Millimeter befreite Haut gab die Antwort auf die Frage, die er sich vorher schon gestellt hatte? Was trug sie darunter?
Nichts.
Er streifte es über die Schultern und hatte fast Angst, sie zu berühren. Was konnte er ihr noch bieten? Sie hatte doch schon alles erlebt. Er hielt sie im Arm und kitzelte mit einer ihrer Haarsträhnen eine Brustwarze. Die rotbraunen Knospen hatten es ihm angetan. Sie reagierten sofort auf seine Berührung und standen steif nach vorn.
»Vögeln wäre nicht gut. Dann käme ich mir vor wie ein Verräter«, sagte er fast flüsternd.
Der ungehorsame Phallus war von dieser Idee nicht besonders angetan und zuckte ungeduldig in der Hose.
»Genauso geht es mir. Deswegen küsse ich dich auch nicht. Eigentlich küsse ich sowieso kaum. Ergo, vögeln geht nicht, wichsen ist langweilig, oral wäre jetzt auch sehr intim, das geht auch in Richtung Verrat. Wir werden aber auch so wundervollen Spaß haben. Mach weiter. Das ist schön.«
Seine Lippen verwuchsen mit der Knospe, er umspielte sie abwechselnd mit der Zunge oder saugte an ihr, sie stand fest und steil, auch weil Sylvies Haare sie kitzelten und dabei seine Lippen berührten. Er saugte und verstärkte den Druck mit der Zunge, während sich die andere Hand mit der anderen Brust und dem Nippel beschäftigte, beides knetete, drückte und zupfte. Er drehte ihn um fast hundertachtzig Grad, worauf Sylvie kurz und heftig Luft holte und »ja, ja, ja«, schrie. Mit schnellen Bewegungen zog er die Fingerspitzen über die Nippel, als würde er Gitarrensaiten schlagen, und Sylvies Atmen war nur noch ein Keuchen, nur unterbrochen von ihrem »ja, mehr. Noch mehr.«
Sie sanken auf den Teppich. Sylvie zuckte heftig, fasste sich zwischen die Beine und rieb sich weiter, laut keuchend. Plötzlich atmete sie wieder ruhig.
War sie nur davon schon gekommen? Er staunte.
*
Sylvie drehte ihn auf die Seite. »Noch eine zweite Übung. Die wirst du nie vergessen«, sagte sie und stand auf. Sie wühlte ihn ihrem Gepäck herum und holte ein Beauty case heraus.
Seine Erektion beachtete sie nicht, als sie seine Shorts über die Hüften streifte und auszog. Was hatte sie vor?
Toni spürte ihre Finger direkt auf dem Steißbein. Sie glitten hinunter in die Pospalte bis zum Damm. Ein wohliges Kribbeln fühlte ihn aus. Sie knetete die Backen oder strich mit den Fingernägeln hinüber. Eine kühle, feuchte Masse verteilte sich in der Ritze, und Finger streichelten den gesamten Bereich um die gekräuselte Öffnung. Besonders intensiv massierte sie den Damm und betupfte mit den Fingerspitzen die Hoden. Liebevoll streichelte sie die Eichel.
Toni schnaufte. Sie zog etwas über den Finger, er nahm ein leichtes Rascheln wahr. Als sie ihren Finger in den engen Anus bohrte, zuckte Toni und kniff die Backen zusammen. Er war entsetzt.
»Sylvie. Nein! Was machst du? Willst du, dass ich schwul werde?«
»Ich möchte dich verwöhnen. Das erleben von hundert Männern höchstens zehn mit ihrer Partnerin. Das ist kein Arschfick. Das ist Wahnsinn. Sortiere nicht in Schubladen. Ob du Homo oder Hetero bist spielt keine Rolle. Lass los und genieße.«

Freitag, 26. Oktober 2012

Scharf auf Gina - Das 1.Kapitel meiner aktuellen erotischen Geschichte als kostenlose Leseprobe ©copyright Florella Sander

Scharf auf Gina

*
Gina steuerte am Morgen direkt auf ihn zu und sprach ihn an: »Grüß dich, Toni. Wir haben lange nicht mehr zusammen gearbeitet.«
Toni verzog keine Miene und fing statt dessen an zu sticheln: »Woran das wohl liegt?«
»War Sylvie bei dir, um sich zu verabschieden?«, fragte sie und sah ihm sogar in die Augen. Donnerwetter. Warum redete sie plötzlich wieder mit ihm? Er erwiderte ihren Blickkontakt nur kurz, und dann ging sein Blick tiefer.
Wie süß sie schon wieder aussah in ihrer olivgrünen Latzhose. Der knappe Latz rutschte auf ihren Brüsten hin und her, und da sie Achselshirts darunter bevorzugte, schmiegte sich die feinrippige Baumwolle an die Haut und betonte ihre vollen Rundungen. Er verband das Bild von prallen, saftigen Orangen damit, die er in den Händen knetete und streichelte. Sie trug nie einen BH, und ständig wurden die Nippel hart und drückten sich durch den Stoff.
Wuah. Lustschauer strömten durch seinen Körper. Wusste sie überhaupt wie sehr ihn das erregte?
»Nein«, antwortete er knapp. Er wässerte gerade die Stauden in den Töpfen auf dem Verkaufstisch, die zurzeit hohen Temperaturen ausgesetzt waren. Gina ging ihm schon seit Tagen aus dem Weg, was bei der Arbeit schwierig war, es sei denn, jemand machte es so bewusst, dass das Gegenüber es bemerkte. Und da er zu lange auf der Leitung gestanden hatte, vor Verliebtheit wohlgemerkt, hatte sie ihm ihre Abneigung irgendwann ganz brutal ins Gesicht geschleudert.
»Es reicht, Toni, deine Art gefällt mir nicht. Ich kann nicht ausstehen, wenn ein Mann nicht kapiert, dass eine Frau nichts von ihm will.«
»Also gut. Ich werde dich in Ruhe lassen, solange, bis du es nicht mehr aushältst«, hatte er geantwortet.
Sie hatte gelacht und ihm nachgerufen: »Das, mein lieber Toni, wird nie geschehen. Nie. Nie. Nie.«
War er wirklich so ein Idiot in Bezug auf Frauen, dass eine derart herbe Abfuhr nötig war? Davon war er nicht überzeugt. Im Gegenteil. Gina hatte doch selbst mit dem Flirten begonnen und ihn heiß gemacht. Sie veranstaltete mit ihm ein merkwürdiges Nähe-Distanz-Spiel, das er noch nicht durchschaute. Sie nährte ständig seine Hoffnungen. Woher sollte er seine Grenzen kennen? Gina trug schließlich kein Stoppschild.
*
Ihre Gespräche waren seit der Abfuhr belanglos geworden, es ging nur noch um die Arbeit. Wenn sie miteinander redeten, vermieden sie Blickkontakt, oder Ginas Lächeln fror ein, sobald sie ihn ansah. Ihr Polarblick war einzigartig vernichtend. Sie packte ihre gesamte Verachtung hinein, die blaue Farbe ihrer Augen verstärkte den Effekt noch mehr.
Sobald mehrere Personen anwesend waren, übersah sie Toni aber nicht, lächelte ihn an und lachte auch mit ihm. Wenn ihr Blick mal in der Runde umherwanderte, strahlte sie. Das verletzte ihn sehr, und er litt.
Nun wollte sie scheinbar weiter spielen. Es war die erste private Frage seit langem, und Toni bemerkte die Traurigkeit, die Gina umgab. Sylvie hatte nur fünf Wochen in der Gärtnerei gejobbt, und am Tag zuvor ihre Arbeit beendet, um noch Zeit für den Umzug in die Schweiz zu haben.
Sylvie. Die hätte er leicht haben können. Auf dem Goldtablett bot sie sich dem an, den sie erwählt hatte. Es war schon hart gewesen, ihr zu widerstehen. Warum war er nie auf die Idee gekommen, Sylvie zu vögeln? Stattdessen hatte er sich noch mehr um Gina bemüht.
Sylvie. Dunkelhaarig. Katzenhaft. Anmutig. Der Inbegriff von Sinnlichkeit. Grünäugige Schönheit. Lebendig. Heil. Erdig. Er fand keine besseren Wörter, keine, die es besser trafen, samtig vielleicht. Erdig und samtig.
Sylvies Feuer fehlte Gina. Ihre Erdung. In Ginas Augen waren Ozean, Sternenlicht und Arktis vereint, aber in Sylvies Augen brodelte ein Vulkan.
Sylvie war die Göttin unter den Frauen. Kostbar wie Kaviar unter den Delikatessen. Sie genoss ihr Leben mit allen Sinnen. Ob sie ihr Frühstücksbrot aß, ob sie sich in den milden Regen stellte, ob sie verwelkte Blüten von den Blumen zupfte, ob sie mit Männern kokettierte, sie machte alles mit Hingabe und Lust. Sie gehörte nur sich selbst, sie war gut zu sich, gönnte sich das Beste, ohne rücksichtslos zu sein. Aber Sylvie war für ihn nicht mehr als ein weiblicher Kumpel. Ihm gefiel nicht, dass für sie Sex nur ein Abenteuer war. Dass es nie um Liebe, Treue und Tiefe dabei ging. Außerdem begehrte er Gina.
Sylvie und Gina gab es meistens nur im Doppelpack. Wer Ginas Nähe wollte, bekam auch Sylvie als Beigabe, so unzertrennlich waren beide in den letzten Wochen geworden. Den Arbeitskollegen und dem Chef hatte das nicht gepasst, aber die Einnahmen und Kundenfeedbacks bewegten sich plötzlich in anderen Dimensionen als vorher. Die beiden Frauen leisteten gute Arbeit, es machte Spaß, ihnen zuzusehen.
*
»Spritzt du immer so in der Gegend herum? Reguliere wenigstens die Brause, wenn ich mit dir rede. Ich werde sonst nass.«
»Ach ja?« Typisch Gina. Jetzt hatte sie also den Befehlston in ihre Spielkartei aufgenommen. 'Spritzt du immer so in der Gegend herum?' Wo hatte sie denn solche Sätze aufgeschnappt? Von Sylvie sicher. Toni schaute nur auf den Staudentisch vor sich, als sie noch näher kam und riss sich zusammen. Zu gern hätte er ihr eine kleine Dusche verpasst.
»Sei bitte so lieb, Toni.« Sie streifte wie zufällig mit der Hand seinen Unterarm und löste damit ein sanftes Zittern in seinem Körper aus. Die feinen Härchen auf seinen braungebrannten Unterarmen richteten sich auf und leuchteten hell im Sonnenlicht. Damit hatte sich seine Wut schon wieder erledigt. Die Energie verpuffte aber nicht sinnlos. Sie machte sich auf den Weg zu seiner Männlichkeit, wo sich dann eine zauberhafte Verwandlung von weich zu hart vollzog.
Gina verstand es gut, sein inneres Feuer erneut zu schüren. Dieses Mal hatte sie Benzin benutzt. Gina. Gina bedeutete Brennen. Er brannte für sie. Vom ersten Tag an. Seit drei Monaten. Ihre scheue Art hatte ihm gefallen. Das war aber nur Vorsicht gewesen. Sie begegnete jedem zunächst abwartend passiv und misstrauisch, wie er beobachtet hatte. Das änderte sich schnell, und wenn sie auftaute, stand sie sofort im Mittelpunkt.
*
Gina griff unter den Tisch und suchte passende Töpfe und Kisten. Hoffentlich entging ihr die Beule in der Hose, waren seine Gedanken. Zum Glück waren die Arbeitshosen sehr weit ausgestellt. Sie begann, Stauden umzutopfen und arbeitete in der Hocke, sodass er auf sie herabsehen konnte. Ihren Oberkörper hatte sie ihm seitlich zugedreht. Schon der Blick auf den Ansatz ihrer Brüste, als der großzügig gearbeitete Achselausschnitt sich mit jeder Bewegung dehnte und der Stoff die Nippel zu einer spitzen Tüte rieb, verstärkte die Geilheit. Bei der Vorstellung, dass sich der Stoffsaum noch weiter nach vorn schieben, die Brust und die steife Knospe komplett frei legen könnte, war der Schwanz am Ultimo angelangt. Von oben blickte Toni direkt auf den verführerischen Graben, der die Brüste trennte. Direkt hineinstoßen, die Latte in der Furche entlangziehen und die Spuren seiner Männlichkeit verewigen, nur danach verlangte es ihn in diesem Moment.
Genug jetzt, schalt er sich.
Toni konzentrierte sich mit aller Kraft auf die Arbeit, sah nur auf den Tisch und wartete, bis der unartige beste Freund wieder in seinen Normalzustand zurückgekehrt war. Arbeit? Was tat er seit Minuten überhaupt? Die Brause hatte er am Regler abgestellt, die Hände hielten sie noch, und er starrte nur noch vor sich hin. Ihm gelang wenigstens, nicht zu Gina zu schauen.
»Hey, Toni, schlaf nicht ein bei der Arbeit«, sagte sie und lachte.
Er musste wohl ziemlich durcheinander wirken. Ob sie etwas gemerkt hatte?
»Bist du wieder mal auf Streit aus?« 'Zicke' hätte er gern noch hinzugefügt.
»Aber Toni, gib doch zu, du bist glücklich, wenn jemand mit dir flirtet.«
*
Mehrere Kunden kamen, wodurch es lauter wurde. Gina rückte näher an ihn heran, er roch ihr leichtes, unaufdringliches, unwiderstehliches Parfum, und ihre blonden Haare dufteten nach Shampoo. Sie gab nicht auf, die Locken mit einer Schnur zu bändigen. Morgens gelang ihr das noch, aber um die Mittagszeit und bei leichtem Regen hing die Hälfte als Strähnen daneben. Schon wieder hatten sich winzige Äste und andere pflanzlichen Kleinteile darin verfangen. Wild sah sie aus. So gefiel sie ihm am besten. Aber nicht noch einmal würde er ihre Haare berühren. Oh, nein.
Er riskierte einen längeren Blick in ihre Augen. Warm und dunkelblau glänzte die Iris, die Lider waren gerötet. Ein Anblick, der nun auch noch seinen Brustkorb zusammenzog. Zu gern hätte er sie an sich gezogen und getröstet. Nahm sie der Abschied von Sylvie tatsächlich so sehr mit?
Was hatte er überhaupt falsch gemacht? Seit Tagen versuchte er, das herauszufinden. In der ersten Zeit war sie betont locker mit ihm umgegangen, hatte ihn ermutigt zu flirten und ihm mit ihrem Lächeln bestätigt, dass ihr seine Nähe angenehm war. Sie fragte ihn mehr als die Arbeitskollegen und begleitete am liebsten ihn zu den Kunden. Vielleicht hatte er sich das nur eingebildet. Vielleicht lag das an seiner eigenen Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft, die Gina beeindruckt hatte. Vielleicht hatte sie ihn nur nett gefunden. Wie den Friseur oder den Busfahrer. Und sonst nichts.
Unvergesslich war ihm eine Szene geblieben. Gina hatte ihn gebeten, das Zopfband etwas straffer zu ziehen, als sie mit den Armen und Händen bei einem Kunden im Gartenteich versank, um Wasserpflanzen einzusetzen. Das Band hatte sich gelöst, die Strähnen wären ins Teichwasser gefallen. Ebenso ungünstig wäre es gewesen, wenn sie mit nassen, schmutzigen Händen selbst den Zopf neu gebunden hätte.
Seine Hände verweilten dabei lange in ihrem Nacken, er ordnete die Haare lange, die Fingerspitzen glitten hindurch und tasteten lange über die Kopfhaut. Er hatte drei Strähnen abgetrennt und einen Zopf geflochten, nur damit er sie berühren konnte. Sie hatte nichts gesagt, sich aber von diesem Zeitpunkt an von ihm ferngehalten. Bis er sie angesprochen hatte, was los sei und sich die verletzenden Worte anhören musste.
»Warum sollte ich darüber glücklich sein? Du suchst nur ein Opfer für deine Gehässigkeiten. Du bist eine Spielerin und wirst immer eine bleiben. Die Art, wie du mit Menschen umgehst, wird sich nicht ändern. Was verbirgt sich wirklich dahinter?« Er widerstand doch nicht mehr, nahm eine Strähne ihrer Haare und wickelte sie um seinen Finger. »Aber ich mag dich, immer noch. Oder schon wieder. Es hört wohl nie auf«, flüsterte er.
Ein Flammenregen löste sich aus seinen Fingern, er spürte, wie sie erschauerte und tiefer atmete. Zwischen den Beinen keimte schon wieder die Lust. Werd jetzt bloß nicht schon wieder steif, sagte er unhörbar zu dem ungehorsamen Schwanz. Der Gedanke an Ginas Abfuhr verhinderte zum Glück das Schlimmste.
»Ich freue mich, wenn du auch kommst. Sylvie, du und ich. Um neun bei mir«, sagte sie und strich mit der Hand auf seinem Unterarm entlang.
»Ein neues Spiel?«
»Wieso?«
»Weil dir mit Sylvie nichts passieren kann, denn sonst öffnest du ja nicht«, sagte Toni.
Unter seinem scharfen Blick senkte sie die Augenlider.»Du warst bei mir? Wann?«
»Ein, zwei Mal«, antwortete er.
»Ich bin nicht immer da. Mein Lebensinhalt besteht nicht darin, neben der Klingel zu sitzen und auf Herrn Toni Dingsbums zu warten, der gelegentlich ohne Voranmeldung vorbeizukommen pflegt.«
»Du liebst es doch, zu spielen. Es bereitet dir doch ebensoviel Freude, wie anderen ein Auto oder ein kostbares Schmuckstück. Außerdem habe ich zu tun. Also dann: Tschüß bis irgendwann.«
»Nicht irgendwann. Heute Abend.« Gina nahm ihm die Brause aus der Hand und stellte sie auf sanft. Ruckartig richtete sie den Strahl auf ihn und gab sie ihm dann lachend zurück.
»Was soll das, Gina?« Toni ließ sie stehen und beachtete sie bis zum Feierabend nicht mehr.

Mittwoch, 3. Oktober 2012

leseprobe



Leseprobe aus meinem neuen Buch 
Copyright© Florella Sander 


Der Sekt schoss so jäh in Ginas Adern wie kein anderer Alkohol. Ihr wurde heiß, und sie spürte ihr Blut wild pulsieren. Schon die ganze Zeit.

»Hey, ich möchte dir die Haare waschen«, sagte Sylvie und schaute Gina mit einem Blick an, den diese nur von Männern kannte und den sie sonst mit einem arktischen Blick erwiderte. Sie ahnte nicht, wie ihre Augen in diesem Moment aussahen.
Sylvie zog sich schnell aus und stieg in die Wanne. Gina starrte sie an. Sie beneidete Sylvie um die nahtlose Bräune und den Körper, den sie so selbstverständlich nackt präsentierte, während sie selbst froh war, dass ihrer gerade von Schaum umschlossen war. Sylvies Brüste waren fest und voll, die Hüften rund und der Hintern gut geformt. Ihr Venushügel war glatt, nicht mal ein winziger Haarstreifen zierte ihn. Gina war erstaunt, denn sie hatte eine Schamhaarrasur bisher für überflüssig gehalten. Aber es sah zugegeben sauber und verführerisch aus.
Sylvie setzte sich hinter sie, sie fühlte sie im Rücken, spürte wie ihre harten Brustwarzen auf ihrer Haut kurze Bahnen zogen. Sylvie nahm die Brause, hielt sie über Ginas Haare und massierte sanft das Shampoo ein. Dann spritzte sie Duschgel in die Hand und verteilte es auf ihrem Hals und Rücken.
Gina saß stocksteif, starrte in den Schaum unter sich und verdrängte, was gerade passierte. Gut, dass Sylvie ihr Gesicht nicht sehen konnte. Sie beschloss, alles über sich ergehen zu lassen. Trotzdem fand sie den Körper und die Hände im Rücken und das Waschen der Haare angenehm.
Eine Frage blieb. Stand Sylvie etwa auch auf Frauen? Wieso hatte sie nichts bemerkt?
»Lass etwas Wasser ab«, sagte Sylvie und Gina zog den Stöpsel. Sylvies Hände zogen seifige Spuren auf ihrer Haut, sie schloss die Augen. Die dunklen Haare legten sich um ihren Hals und kitzelten ihre Brust.
Sylvie drückte sich noch fester an Gina und verteilte Schaum auf ihren Armen, auf den Schultern und in den Achselhöhlen. Plötzlich rutschten die Hände mit noch mehr Gel hinüber zu Ginas Brüsten, wo sie den Schaum verrieben. Langsam und sanft strichen sie über die Rundungen, kneteten sie, wogen sie in den Händen und drückten sie gegeneinander. Sie nahmen die Nippel zwischen zwei Finger und massierten sie, bis sie steif wurden und ihre Impulse direkt in Ginas Lustzentrum sendeten, die immer noch zwischen Scham und Genuss hin und her gerissen war.
Das Kribbeln, das sie ansatzweise beim Lesen von Lady Chatterley gespürt hatte, erfasste den gesamten Unterleib und steigerte sich zum Pochen, sie spürte das Anschwellen des kleinen Hügels zwischen den Schamlippen, und kurz darauf das Pulsieren und Klopfen in der Vulva. Sie genoss die Berührungen. Kein Mann hatte bisher solche Lust in ihr geweckt. War sie etwa lesbisch?
Das Wasser umspielte schon ihren Bauchnabel, und sie steckte den Stöpsel wieder ein.
»Steh auf«, sagte Sylvie, und Gina stand auf. Sylvie verrieb den Schaum zwischen Ginas Beinen und zupfte an den Schamhaaren, zwirbelte sie und zog sie in die Länge. Als wollte sie noch mal testen, wie sich das Gekräusel anfühlte.
»Von denen würde ich mich schnell trennen. Die stören bei allem. Männer haben nicht gern Haare im Mund.«
Gina schluckte. Sylvies Offenheit trieb ihr die Schamröte ins Gesicht. Sie ersparte kein Detail. Die Lippen eines Mannes zwischen den Beinen? Ihr wurde heiß bei der Vorstellung.
Sylvie streichelte liebevoll den Kitzler und umkreiste dessen Spitze, bis Gina plötzlich spürte wie er im Rhythmus pochte und wie sich ein Brennen im gesamten Becken ausbreitete. Sie atmete tief aus und seufzte.
»Merkst du was? Wie fühlt sich das an? Du darfst dabei ruhig laut sein, Männer lieben das.« Sylvie schraubte den Duschkopf ab, das Wasser lief im sanften Strahl über Haare und Rücken. Überall spülte sie den Schaum fort, dann drehte sie etwas stärker auf, ihre Finger bewegten sich über die Hüften hinunter, durch Ginas Schamhaare hindurch und teilten sie. Sie richtete den Strahl dazwischen, und alles zog sich zusammen.
Gina genoss den neuen, unbekannten Reiz, sie wollte mehr. Sylvie drückte sie herunter, so dass sie beide lagen, ihre Finger legten sich wie ein V auf Ginas Schambein, wo sie sanft vor und zurückglitten. Dazwischen der Strahl, quirlend und wallend und unter Wasser abgeschwächt. Beide stöhnten im Rhythmus.
»Hör nicht auf, hör jetzt nicht auf«, bat Gina, ohne zu sprechen. Sie räkelte sich in Sylvies Armen hin und her und lieferte sich ihr völlig aus. Sylvie lockte die ersten kurzen Schreie aus ihr heraus. Sie bestimmte die Stärke des Strahls, und wo er sich gerade befand, ob er längs oder quer seine weichen, pulsierenden Furchen zog, und als öffneten Milliarden Nervenkanäle gleichzeitig ihre Schleusen, überschwemmten Gina die ersten Wellen eines Gefühls, das sie noch nie erlebt hatte. Als würden Tausende von Nadeln sanft in das gesamte Gebiet vom Venushügel bis zum Damm stechen. Ein heftiges Zucken ging direkt von der Vagina bis in den Beckenboden hinein, als würde sich etwas abwechselnd öffnen und schließen. Das Klopfen steigerte sich und Gina spürte wie auf einmal dabei ein Schmerz entstand. Sie wurde erfasst von dem Pendeln zwischen Lust und Schmerz und fühlte wie sehr sie in diesem Augenblick beides wollte. Das eine ertrug, um das andere zu bekommen. Nur damit der Orgasmus nicht endete.
Dann hört Sylvie auf, um das gleiche bei sich selbst zu erleben, während Gina sich zu ihr umdrehe, mit den Lippen ihre Brust ansaugte, anschließend ihren Mund und sie dann ineinander fielen, Brust an Brust.

Sonntag, 3. Juni 2012

#Leseprobe Rubensfalle


Volker erstaunte mich, alles, was ihn bisher abstieß, bereitete ihm nun die größte Wollust. Er stand vor ihr und streichelte mit der blanken Eichel ihre Brust, sie wimmerte noch im Orgasmusrausch. Er zog den harten Riemen mehrmals durch die Senke zwischen den zusammengepressten Brüsten, dann durch ihr Gesicht. Er rieb die Eichel an ihren Lippen, wie eine sanfte Überredung, als wollte er ihr Einverständnis erst erbitten. Gierig saugte sie daran und verschlang den Schwanz.
»Ja, so. Genau so will ich dich. Zieh ihn dir richtig rein. Ooohhh, du Vollblutweib, du. Geiles Luder« Er hielt ihren Kopf mit einer Hand, dirigierte ihn am Schwanz hoch und hoch und zog mit der anderen an den Hoden. Immer wieder stöhnte er ihren Namen. Er wollte sich anscheinend nichts entgehen lassen, woher sollte er wissen, ob es ein zweites Mal geben würde.
Dann glitt er zwischen die, von Seilen geöffnet gehaltenen Schenkel und wollte gerade in ihren speckigen Wülsten versinken, um die Erlösung zu empfangen.

Dienstag, 29. Mai 2012

Schnipsel #erotik - aus meiner Werkstatt


Eines meiner neuen Projekte wird ein Roman sein. Ich gebe ihm noch 1-2 Monate Zeit bis zur Veröffentlichung.

Auf diesem Blog stelle ich unter dem Thema Schnipsel gelegentlich kleine Auszüge aus Projekten vor.


Später lagen sie in Ginas Bett und küssten sich sanft, alles um sie herum war in den Duft von Mandelöl getaucht, und ihre Haut schmeckte danach. Gina wog Sylvies Brüste, die noch ein wenig voller waren als ihre, in ihren Händen. Sie erforschte zwischen ihren Beinen die Stätte ihrer Lust und drang zu dem Hügel vor und in noch fremdere Gefilde. Sie tauchte in ihre saftigen, öligen Tiefen ein, wo Sylvie ihr mit Beckenbewegungen entgegenkam und stöhnte. Sylvies Anatomie war ihrer so ähnlich und dennoch anders. 

©Florella Sander

Sonntag, 27. Mai 2012

Schnipsel #erotik #ebook #erotik_avenue

Aus meiner Werkstatt:

Eines meiner neuen Projekte wird ein Roman sein. Ich gebe ihm noch 1-2 Monate Zeit bis zur Veröffentlichung.

Damit du, lieber Leser ein wenig teilhaben kannst, stelle ich hier unter dem Thema Schnipsel kleine Auszüge aus Projekten vor.


Er zwirbelte beide Nippel abwechselnd und nahm dann eine Plastikklammer, um damit die erste der beiden steifen Knospen zu umschließen. Er schaute Sylvie an. Nach lustvollem Vergnügen sah für ihn die Sache nicht aus. Ihre Lutschbonbons, so nannte er Sylvies große erigierte Nippel, wie in einen Schraubstock einzuquetschen, gefiel ihm nicht. Eine schmerzliche Spannung, die von der Feder dazu noch konstant gehalten wurde.
»Willst du das wirklich.«

©Florella Sander

Sonntag, 13. Mai 2012

#SampleSunday

Leseprobe aus Violas Wahnsinnslover
 





Seine Augen klebten an mir, als er mich im Stehen Stück für Stück entblätterte. Er packte mich aus wie ein Geschenk. Trotz seines Begehrens war er nicht ungeduldig wie ein rasender Stecher, der mir seinen Ständer in die Vagina treiben wollte. Wie ein Tuch aus Seide schwebten seine Lippen über meine Haut und reihten Kuss an Kuss auf ihrem Weg vom Hals zum Dekolletee.
Der Rock fiel schnell auf den Boden, und das T-Shirt zog er flink über den Kopf, aber für den BH nahm er sich Zeit.
Viele solcher Momente hatte ich noch nicht genossen. Die Softies hatten mich nicht ausgezogen, und ich hatte sie nicht ausgezogen. Deswegen wollte ich abwarten und Bernd den Einstieg überlassen. Er hatte Erfahrung, und ich hatte wirklich einen Augenblick Angst, Fehler zu machen.
Bernd schob mich zur Matratze, drückte mich hinunter und küsste die Angst fort. Ich war neugierig auf seinen Körper und legte die Hand auf die Beule in der Hose. Er drückte sie mir mit Beckenbewegungen entgegen und stöhnte auf. »Ja, pack ihn aus. Fass ihn an.«

Sonntag, 8. April 2012

#SampleSunday - Violas Wahnsinnslover

Meine Hände waren heiß, als ich sie auf seine warme Haut am Hals legte, wo der Nacken begann. Ich drückte fest zu und knetete. Dabei gab er ein wohliges Schnurren von sich. In meiner Fantasie schoss jede Bewegung meiner Finger einen Strahl Wärme in seinen Körper. Bernd holte sich, was er brauchte. Das gefiel mir, denn ich schaffte das nicht. Für mich wäre unvorstellbar gewesen, einen fast Fremden um eine Massage zu bitten.
»Wie lange bleibt Franzi eigentlich in Cuxhaven?« fragte er und berührte den Saum meines Blümchenrocks. Er lehnte sich noch weiter zurück und atmete tief ein und aus.
»Hat sie dir denn nichts erzählt? Wenn man so eng befreundet ist wie ihr es seid …«
»Du meinst, wir vögeln miteinander?« Er lachte laut. »Wir diskutieren oder unternehmen was, aber ansonsten läuft nichts. Ich kann nicht auf Emanzen, ich stehe auf Vollblutfrauen, auf richtige Weiber. Auf solche wie dich. Außerdem ist sie lesbisch. Wusstest du das nicht?«
»Ich dachte, sie sei bi.« Natürlich wusste ich, dass sie nicht bi war.
»Oh, du machst das genau richtig. Das tut sehr gut, herrlich«, meinte er. Als er sich zurücklehnte, den Kopf an meine Brust drückte, füllte mich die Wärme völlig aus. Ich schmiegte mich an ihn, und mein Kinn fiel auf seinen Kopf, und meine Haare rahmten ihn ein. Die Fläche, die ich massierte, wurde immer größer. Wie Stecknadelknöpfe fühlten sich seine Brustwarzen zwischen meinen Fingern an. Seine Hand streichelte mein Knie und schob den Saum meines Rocks immer höher. Dabei drehte er sich zu mir und schaute mich an. In seinen Augen loderten Flammen. Er wollte mich. Genau diesen Blick wollte ich sehen. Er war der Erste, der die Reihenfolge Küssen, Fummeln, Vögeln umänderte, und das machte mich heiß, richtig heiß. Zwischen meinen Beinen brodelte ein Vulkan.
Ich sah seine Erektion, wollte aber erst genießen und nicht abgelenkt sein. Außerdem erreichten meine Hände die Hose nicht.

bei Amazon: http://www.amazon.de/Violas-Wahnsinnslover-ebook/dp/B007HC6KI0/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1333919780&sr=1-1


bei Beam eBooks: http://www.beam-ebooks.de/ebook/26055

Sonntag, 18. März 2012

#SampleSunday-Leseprobe aus Violas Wahnsinnslover

Diese Stimme. Die Worte schossen kreuz und quer über meine Haut und durch meinen Körper und verglühten in meinem Innern. Lippen, Herz, Möse, ein einziges Flammenmeer.
Seltsamerweise gefiel mir seine obszöne Sprache, auch wenn sie vorher für mich undenkbar gewesen war. Schon das Wort Weib war die höchste Beleidigung in den feministischen Kreisen, die auf mich Einfluss hatten. Aus Bernds Mund klang Weib wie eine Liebeserklärung.
Saftige Lippen, die sich auf meinen süchtigen Mund pressten, flinke Hände, die schon betretene Pfade wieder begingen. Seine Finger zogen Schleifen über meine Haut und über die Brüste. Fingerspitzen umkreisten die Warzen, kitzelten und kniffen sie sanft, bis sie sich hart aufrichten. Er schob eine Hand in den Slip und zog ihn über die Hüften nach unten. Finger glitten durch die feuchte Wärme, die aus den Tiefen quoll. Sie bewegten sich mit Druck durch die gesamte Vulva. Sie kreisten ein, zupften, schoben zusammen und zogen erst ausladende, dann immer engere Spiralen, während unser Atem laut, schnell und flach wurde.
Ich fühlte bereits den nächsten Orgasmus nahen, als er mich auf sich zog. Ich kniete über ihm, er bewegte die Schwanzkuppe in meiner Spalte hin und her. Das Kribbeln in mir steigerte sich, während der Schwanz sich tief in mich bohrte und bis zum Anschlag in mir versank. Wir sahen uns in die Augen, rangen nach Atem, und sein Gesicht verzog sich vor schmerzlicher Lust. Ich spürte überall einen Teil von ihm. Auf meinen Brüsten. Auf meinem Hintern. In meinem Mund. In mir, wo er die letzte Kraft bündelte und mir sein Becken entgegenstemmte. Als uns der Orgasmus überrollte, schrien wir. Als gäbe es nur noch uns und niemanden sonst.

Sonntag, 12. Februar 2012

#SampleSunday - 18+ Leseprobe neue KG


«Was für ein knackiger Arsch«, sagte sie und genoss seinen dankbaren Blick. Ihre Augen fixierten seine Arschbacken, die sinnlichen Rundungen, und konnten nicht von ihnen lassen. Wie lagen sie wohl in der Hand? Ein Wirbel aus Widerstand und Erregung erfasste sie. Sie malte sich aus, sie durchzukneten, gegeneinander zu reiben und ihnen auch eine etwas ruppigere Behandlung zukommen zu lassen. Durch ein paar feste Schläge mit der Hand. Was es wohl für ein Geräusch ergeben würde, wenn die Hiebe auf diese glatte, stramme Haut herunter prasselten? Wie in die Hände klatschen? Wie sähe es aus, wenn sich die Blässe in Röte verwandelte? Was brannte danach wohl mehr, sein Hintern oder ihre Hände?
Marie erschrak über sich selbst. Warum verspürte sie plötzlich derartige Gelüste? Sie wollte ihnen nicht nachgeben. Auf keinen Fall. Aber einen kräftigen Klaps auf den Hintern bekam er trotzdem.
Sascha zuckte zusammen und schaute Marie an. Sein Blick hatte sich verändert, fand Marie. Er blickte sie länger an als sonst. Sehnsuchtsvoller. Dankbar? Oder war es allein die Überraschung?
»Nun müssen wir wohl noch ein bisschen arbeiten. Es heißt ja auch: Erst die Arbeit, dann das Vergnügen«, sagte Marie.
Sascha seufzte und holte sich Eimer und Lappen, um die Schränke auszuwischen, wobei sie ihm assistieren wollte. Sein Körper reckte und streckte sich, während er ihr das Geschirr reichte, das er ausräumte. Die Härte war wieder aus dem Schwanz gewichen, aber jedes Mal, wenn Marie direkt in den Schritt schaute, und sie schaute oft dahin, regte er sich sofort. Marie genoss die wachsende Spannung und stellte sich vor, wie seine Finger zärtlich über ihren Körper wanderten und ihr dann diesen Schwanz einführten.
»Haben Sie vielleicht einen Schraubendreher? Dann bringe ich auch die Scharniere gleich in Ordnung«, fragte Sascha, während er an der Schranktür rüttelte.
Marie ging in den Keller, um den Werkzeugkasten zu holen.
Als sie wiederkam, erstarrte sie im Türrahmen und blickte abwechselnd fasziniert und verschämt auf Sascha, der vor den Schränken kniete und dessen Gesicht sich schmerzvoll verzogen hatte. Er hatte die Schnürung des Slips weiter geöffnet. Seine Finger umfassten das Glied und bewegten sich daran rauf und runter. Noch bog es sich zart und empfindsam in der Hand.
Marie war hin und her gerissen. »So kann ich mich also auf dich verlassen. Da gehe ich drei Minuten aus dem Raum, und schon lässt du die Arbeit liegen und spielst an dir herum, Sascha. Du bist unartig wie ein kleiner Junge.«

Die Story Book gibt es schon bei Beam eBooks http://www.beam-ebooks.de/ebook/25459

Sonntag, 29. Januar 2012

#SampleSunday Leseprobe aus der neuen KG(18+)

Darum geht es in der KG
Emma hatte ihr tatsächlich einen Nacktputzer bestellt. Der saß nun in Jeans und T-Shirt auf ihrem Sofa und wirkte wenig selbstbewusst. Marie hatte Kaffee gekocht und Butterkuchen besorgt, aber den rührte er nicht an.
»Ich mach das zum ersten Mal. Bin sozusagen eine
Putzjungfrau. Vielleicht ist das alles auch eine Nummer zu groß für mich.« Sascha senkte den Kopf und spielte mit den Fransen der Tischdecke.
»Fein, da sind wir schon zu zweit. Ich weiß überhaupt nicht, ob ich den Anblick eines nackten Mannes ertrage und nicht sogar losschreie.« Sie war so aufgeregt, dass sie die Kuchengabel auf dem Teller hin und her schob.
Sie bemerkte das Aufleuchten in Saschas Augen, als er sie kurz ansah. »Das verstehe ich gut und finde es nicht schlimm. Solche Reaktionen kenne ich.«
Marie sah ihn an. Wie alt mochte er sein? Fünfundzwanzig? Vielleicht auch älter. Er wirkte scheu und demütig, fast knabenhaft, und dadurch fiel es ihr schwer, sein Alter zu schätzen.
»Bei mir und meinem Mann ging es eher langweilig zu. Meine Generation war noch nicht so offen. Man hat sich geschämt voreinander.«
»Deswegen mag ich ältere Frauen, aber so alt sind Sie doch nicht.«
»Vierzig und total verklemmt erzogen.«
»Stört mich nicht. Ist ein prima Übungsfeld für uns beide.«

Marie saß kerzengrade auf dem Sofa, schlug die Beine übereinander und faltete die Hände um das obere Knie. Sie senkte den Kopf und schaute auf den niedrigen Tisch vor sich, als er sich bis auf einen sehr knappen Slip auszog. So war es ihr recht, in kleinen Schritten und nicht gleich mit dem Holzhammer.
Sie griff nach ihrer Tasse und nahm noch ein Stück Kuchen. Er flanierte mit dem Staubsauger an ihr vorbei, sie hob den Kopf etwas höher, fuhr mit den Augen an seinen Beinen hoch und erhaschte einen ersten Blick auf seine Hoden, die sich an den Seiten des Slips herausquetschten. Das sah unanständig aus und erregte sie sehr. Das Herz trieb das Blut einige Schläge schneller durch den Körper als sonst. Durch den Wechsel von Widerwillen und Erregung spürte sie ein so starkes, kurzes Zucken zwischen den Beinen wie schon lange nicht mehr. Sascha, der zuvor mit eingezogenen Schultern den Staubsauger durch das Wohnzimmer geführt hatte, nahm wahr, dass sie ihm direkt auf die Genitalien blickte und richtete sich plötzlich gerade auf. 'Stolz wie ein Pfau', wäre ihr fast herausgerutscht.

Für den Anfang gefiel ihr alles gut. Sehr gut. Es gefiel ihr weitaus besser, als wenn er alles ausgezogen hätte.