»Was machen wir mit dem Rest des Tages«, hatte er gefragt und gelächelt. Sie hatte diesem Lächeln nichts entgegengesetzt. Sie spürte nur noch ihr pulsierendes Blut und das Signal aus ihren vernachlässigten Tiefen. Die kurzen, heftigen Muskelreflexe, die Instinkte, die ihr gar keine andere Wahl ließen, als sich straightway mit diesem Mann zu vereinen. Sie verbrachten die Nacht in ihrem Bett.
»Unrasierte Liebhaber kommen ausnahmsweise heute noch einmal durch die Zensur«, sagte sie. Sie nahm Strähnen ihrer Haare und zog sie in den Leisten entlang, wand sie um die Hoden, umkreiste damit die Eichel und schlang sie um den Phallus wie einen Ring. Sie glitt damit hoch und runter, worauf ihr Geliebter seinen Atemzügen zum ersten Mal Laute gab, die tief aus dem Bauch kamen. Sie verstand diese Laute als Aufforderung. Als Einladung, selbst tätig zu werden und sich auf ihn zu setzen, weil er nicht auf die Idee kam, sie zu vögeln. Fast im selben Moment erstarrte er schon wieder in Lustlosigkeit.
Wie konnte ihm die Wichserei allein genügen? Dabei war doch jeder für sich.
Wenn er nur reden würde.