Donnerstag, 8. September 2011

Leseprobe1: Schau mir zu

Mit den Händen lenkte er ihren Blick tiefer, an sich herunter, aber sie konnte nicht erkennen, was er meinte. Sie zuckte mit den Schultern. Eine merkwürdige Art der Verständigung war das. Er teilte ihr doch sonst auch mit, was er wollte. Sie spürte das Kribbeln in der Möse, das Klopfen in der Klitoris, und allein die Vorstellung, dass er dort nackt stehen würde, brachte ihr Blut zum Pulsieren. Ein Schauer der Lust zog über ihre Haut.
Er hat mir den Vibrator nicht zu meinem Vergnügen geschenkt, dachte sie, und auch das Fernglas nicht, damit ich im Wald Rehe beobachte. Sie holte das Päckchen und sah sich den Vibrator an. So ein Ding hatte sie selbst, ein älteres, hartes Modell, das sich manchmal im schönsten Vergnügen störrisch wie ein Esel benahm. Der Eisblaue hier war das Geschenk eines sexuellen Gourmets. Dieser kleine biegsame Freudenspender durchpflügte die Vulva und ließ keinen Punkt aus. Weder G-Punkt, A-Punkt, noch K-Punkt.
Lucy stand vor dem Fenster, und sobald der Vibrator zwischen ihren Beinen verschwand, löste er den Handtuchknoten. Fasziniert starrte sie durchs Fernglas. Seinen Slip behielt er an, er hob Schwanz und Hoden nur heraus und setzte drei Ringe auf die Eichel, die er dann bis zur Wurzel hinunterzog. Der Schwanz war noch nicht steif.

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